Also endlich ist Urlaubszeit und jetzt könnten wir gut gerne 3900 Meter tief "abtauchen aus dem Alltag". Mit der Deepsea im 44mm Gehäuse immerhin denkbar. Ein Profiinstrument ist sie ja, die Rolex Deepsea und folglich mit allem ausgestattet was eine gute Taucheruhr benötigt.

Knapp über 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt, davon sind ungefähr 3 Prozent als Eis an den Polen oder Gletschern gebunden. Der größte Teil befindet sich in den Weltmeeren.
Bei uns in Deutschland gibt es mittlerweile 500.000 Tauchbegeisterte und Profitaucher. Die allesamt ein gute Uhr benötigen, wenn es wieder zu abenteuerlichen Tauchgängen geht. Der Sauerstoff Vorrat der Druckflaschen ist begrenzt und beim Auftauchen müssen zwingend bestimmte Dekompressionsstopps und deren Zeiten genau eingehalten werden. Andernfalls bestünde die Gefahr von Gesundheitsschäden. Daher sind einige Hilfsanzeigen und Vorrichtungen an Taucheruhren unerlässlich. Leider erfüllen einige gut aussehende Taschenuhren die notwendigen Standards nicht und sehen halt einfach nur gut aus, sind also besser für's Eintauchen in die Großstadt geeignet, denn für echte Taucheinsätze.

Um also gewisse Standards sicherzustellen, gibt es für viele Dinge, wie zum Beispiel "Arbeitsgeräte", DIN-Normen. DIN 8306 und ISO 6425 bezeichnen Taucheruhrennormen. Normen geben vor, welche Anforderungen eine professionelle Taucheruhr erfüllen muss. An ihnen kann der Kunde erkennen ob alle Kriterien erfüllt sind. Leider lassen viel zu wenige Hersteller jedoch ihre Uhren nach dieser Norm zertifizieren oder deren Entwurf macht dies unmöglich. Doch es gibt auch noch die Kategorie der Übererfüller, zu denen ich die Deepsea durchaus zähle.
Für professionelles Tauchen vorgesehene Uhren müssen mindestens 20 Bar Druck aushalten. Das entspricht dem Druck in einer Wassertiefe von 200 Metern. Salzwasser beständig, stoßsicher und antimagnetisch müssen sie zudem sein. Auch bei einer 25 Prozent höheren Belastung darf keine Feuchtigkeit in die Uhr gelangen.
Die Taucheruhrennorm bestimmt weiter, dass die jeweilige Uhr eine Einrichtung zur Vorwahl einer Zeitspanne mit Minuten- und davon abgesetzten Fünf-Minuten-Markierungen besitzen muss. Die vorgewählte Zeitspanne - beispielsweise über einen Skaleneinstellring oder Taucherdrehring der gegen Verstellen mit einer einseitig drehbare Lünette gesichert ist - muss genau wie die Zeiger und der Sekundenzeiger oder eine andere Funktionskontrolle auch im Dunkeln erkennbar sein. Der Einstell- oder Taucherdrehring muss in 30 Zentimeter Wassertiefe noch bedienbar sein und so weiter.
Dies ist nur eine Auswahl zum Anforderungsprofil, macht aber deutlich, dass Taucheruhr nicht gleich Taucheruhr ist. Genau wie beim Schinken nicht immer "Original Schwarzwälder Schinken" zu erwarten ist, sondern es gibt eben auch genießbaren Schinken nach "Schwarzwälder Art, Schwarzwälder Bauernschinken, Schwarzwald Schinken" oder dergleichen.
Die Uhren ohne DIN-Norm sind deswegen aber keinesfalls ungeeignet für das Tauchen aber meist eben nicht die optimale Wahl. Ganz anders bei der Rolex Sea-Dweller Deepsea, sie verfügt über alle Eigenschaften einer optimalen Taucheruhr und sie übertrifft die Anforderungen bei weitem. Man könnte auch behaupten sie sei DIE Taucheruhr überhaupt.
Das Tragegefühl ist einwandfrei und die Verarbeitung der Uhr ist ohne jeden Makel. Dennoch, mir persönlich gefällt das gewölbte Saphirglas nicht an der Uhr und ich mag lieber die flachen Gläser der Submariner Modelle. Das sind aber nur persönliche Befindlichkeiten ohne den technischen Hintergrund oder die bessere Ablesbarkeit zu berücksichtigen.
Noch besser als zum Neoprenanzug und den Sauerstoffflaschen, passt die Rolex zum Segeltörn, zum Surfen und zum leichten Strandoutfit. Ihre natürliche Umgebung ist die Strandbar, das edle Fischlokal an der Promenade oder die Innenstadt in maritimer Atmosphäre. Da ist sie für meinen Geschmack mit einem Anschaffungspreis von 9.750 Euro wirklich auch besser aufgehoben. Ihre Ausstrahlung macht einfach ganz deutlich: "man könnte mit ihr, wenn man nur wollte" - sie ist aber viel zu schade um an irgendeiner Taucherausrüstung verschrammt zu werden.
Schonungslos sind wiederum die Profis, die brauchen einfach das beste "Werkzeug" zum Arbeiten und ein Gerät das auch Schläge wegstecken und selbst einen rauen Umgang vertragen kann. Auch als Arbeitsgerät und für die eigene Sicherheit beim Tauchen, ist die Rolex Deepsea mit ihren Reserven jedenfalls allererste Wahl. Dafür und für den eingebauten Sexappeal bekommt sie meine Kaufempfehlung.
Die Deepsea im Profieinsatz
Einziger Wunsch bleibt eine Limitierung aus dem Hause Rolex. Da würde sicher ein roter Sea-Dweller Schriftzug genügen, um weltweit für Sturmläufe auf die Rolex Konzessionäre zu sorgen. Das ist schon ein wenig verrückt.
Informationsquelle zum Thema Tauchen und DIN Normen für Taucheruhren: Wikipedia
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